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Zu- und Abgänge in der neuen Saison

Für die Saison 2012 steht Johannes Leveringhaus leider nicht mehr zur Verfügung. Wir wollen uns an dieser Stelle recht herzlich für seine tollen Leistungen in der Saison 2011 bedanken. Johannes war eine tragende Stütze im Team und trug maßgeblich zum Aufstieg bei. Wir hoffen auf ein Comeback in der nächsten Saison.

Dafür freut sich die Mannschaft um so mehr, Alexander Levinski erneut in seinen Reihen begrüßen zu dürfen. Alexander turnte bereits in der Saison 2010 für den Bahlinger SC. In der kommenden Saison wird er an allen 6 Geräten zum Einsatz kommen.

Wir sind gespannt!

alex

 
Tibor Mellert in der Badischen Zeitung

GERÄTTURNEN. Tibor Mellert (19) verunglückte zwei Tage vor seinem 15. Geburtstag schwer. Mehr als vier Jahre später startete der Gerätturner, der in der TG Altdorf groß wurde, wieder bei einem Einzelwettkampf. Über diesen Moment und seine lange Leidenszeit unterhielt sich BZ-Redakteur Wolfram Köhli mit dem Studenten.

BZ: Sie haben nach mehr als vier Jahren erstmals wieder an einem Einzelturnier im Gerätturnen teilgenommen. Welche Bedeutung hatte dieser Moment für Sie?

Mellert: (lacht) Das war toll wieder einmal an einem Einzelwettkampf teilzunehmen. Es hat richtig Spaß gemacht. Ich hatte im Februar 2007 einen ziemlich blöden Skiunfall und war lange am Knie verletzt, musste dreimal operiert werden, kam nicht mehr so gut ins Training rein und musste meinen Aufwand reduzieren. Ein befreundeter Turner sprach mich an, bei diesem Wettkampf in Kehl teilzunehmen. Der Vorteil war: Es wurden nur die Disziplinen Seitpferd, Barren, Reck und Ringe geturnt. Am Boden und Sprung habe ich eher Probleme wegen meinem Knie und bin schon vorsichtig.

BZ: Die Pause resultierte aus einem Skiunfall im Jahre 2007. Sie mussten in der Folge mehrfach am Knie operiert werden. Was war geschehen?

Mellert: Es war der Winter, in dem es so wenig Schnee hatte. Es waren lediglich die Pisten präpariert. In einer Linkskurve bin ich auf eine Eisplatte gekommen, rutschte über die Kurve hinweg einen Abhang hinunter, auf dem nur Geröll und Steine lagen. Zuerst waren alle der Meinung es sei nur eine Art Prellung. Später stellte sich heraus, dass der Knorpel beschädigt und Bänder, die die Kniescheibe stabilisieren, gerissen waren.

BZ: So eine Verletzung stellt auch für einen 15-Jährigen einen heftigen Einschnitt dar?

Mellert: Schon. Zuvor betrieb ich richtig Leistungssport, stand fünfmal in der Woche für drei Stunden in der Halle. Von jetzt auf nachher war das fertig. Ich versuchte mich wieder heranzukämpfen, war aber lange sehr eingeschränkt. Zweimal, als ich glaubte, es geht wieder ganz gut, gab es Folgeunfälle und erneute Operationen. Das war eine schwierige Zeit.

BZ: Sie waren damals mehrfacher baden-württembergischer Meister?

Mellert: Stimmt. Ich war damals richtig gut dabei, an den Ringen Landesmeister, im Mehrkampf Vizemeister und im Deutschen Mehrkampf, einer Kombination von Gerätturnen und Leichtathletik, war ich Deutsche Vizemeister.

BZ: Folgte hernach eine persönliche Neuorientierung?

Mellert: Die Situation war schon schwierig. Vor allem nachdem sich herausgestellt hatte, die Verletzung ist nicht so einfach auszukurieren. Ich wollte aber trotzdem mit dem Sport verbunden bleiben und machte für Turnen und Leichtathletik den C-Trainerschein.

BZ: Bei Ihnen änderten sich die Schwerpunkte. Konzentrierten Sie sich stärker auf die Schule?

Mellert: Ich hatte da schon mehr Zeit, das stimmt. Ich habe in diesem Jahr an der Heimschule St. Lanolin mein Abitur absolviert und habe ein duales Studium als Wirtschaftsingenieur bei Sick in Waldkirch begonnen.

BZ: Wurde der schulische Weg durch den Unfall etwas befeuert?

Mellert: Es war eine herbe Enttäuschung für mich, dem Leistungssport nicht mehr frönen zu können. Mir blieb natürlich mehr Zeit, um mich auf die Schule zu konzentrieren. 15 Stunden Training pro Woche fielen weg. Aber die Schule war für mich nie ein großes Problem.

BZ: Wie soll es sportlich weitergehen?

Mellert: Ganz aufgehört habe ich nie und will auch jetzt versuchen, je nachdem wie es mit dem Studium vereinbar ist, wieder etwas öfter zu trainieren – vielleicht drei- oder viermal pro Woche. Ich will einfach wieder etwas reinkommen, endlich auch mal wieder ein paar neue Teile lernen. Ich turne zurzeit in der Turnerriege des SC Bahlingen, mit der wir von der Bezirks- in die Landesliga und in diesem Jahr in die Verbandsliga aufgestiegen.

Beim Pokalturnen der TG Hanauerland wurde der Altdorfer bei seinem Comeback Zweiter.
Die Mannschaft des Bahlinger SC freut sich sehr, einen Turner wie Tibor in den eigenen Reihen zu haben.
Wir hoffen noch viele spannende und erfolgreiche Übungen zu sehen.
 
BSC Nachwuchs mit toller Showeinlage

Bahlingen. Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Die Bahlinger Nachwuchsturner zeigten am Sonntag den 17.12.2011 das letzte Mal in diesem Jahr ihr können. Geturnt wurde am Barren in Kombination mit dem kleinen Trampolin.

Desweiteren zeigten 9 Gruppen des Bahlinger SC bei der Jugendweihnachtsfeier ihr können.

Am Ende der gelungenen Veranstaltung kam der Nikolaus höchstpersönlich vorbei, um allen Kindern Geschenke zu verteilen.

Nun können die Bahlinger Turner das Jahr ausklingen lassen. Das Training beginnt wieder im neuen Jahr.

 

Die Bilder sind hier zu finden.

 

 


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25.02.2012 - 16:00 Uhr

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